Island-Hochland 4-Tage-Reiseroute — Landmannalaugar und Þórsmörk (Sommer)
Landmannalaugar: Hike valley of tears
Das isländische Hochland ist für etwa 3–4 Monate im Jahr auf dem Straßenweg zugänglich. Den Rest der Zeit liegt es unter Schnee begraben oder ist durch Gletscherflutschwellen abgeschnitten. Diese saisonale Einschränkung ist kein Problem — sie ist das bestimmende Merkmal des Inlandes und der Grund, warum die Landschaft so aussieht, wie sie aussieht.
Diese 4-tägige Reiseroute führt durch den südlichen Hochlandkorridor: Landmannalaugar, den Laugavegur-Abschnitt zwischen dem Hochlandhüttensystem und Þórsmörk am südlichen Ende. Die Fahrt verläuft auf F-Straßen — den Bergpfaden im Inland, die auf isländischen Karten mit dem Präfix „F” gekennzeichnet sind — und erfordert ein Allradfahrzeug mit Flussüberquerungsfähigkeit. Keine Ausnahmen.
Kritisches Zugangsfenster: F-Straßen öffnen typischerweise Ende Juni oder Anfang Juli und schließen wieder Ende September oder Oktober. Die genauen Daten variieren je nach Jahr und Schneemenge. Vor der Planung den aktuellen F-Straßenstatus auf vegagerdin.is oder der Highlands-Island-Website (fi.is) prüfen. Das Befahren einer offiziell gesperrten F-Straße macht die Mietwagenversicherung vollständig nichtig.
Fahrzeuganforderungen — nicht verhandelbar
Benötigt wird:
- Ein Allradfahrzeug mit hoher Bodenfreiheit (kein städtisches Crossover-Fahrzeug — ein echtes geländetaugliches SUV: Dacia Duster 4WD als Minimum, Toyota Land Cruiser bevorzugt)
- Flussüberquerungshöhe von mindestens 50 cm (die meisten Hochlandflüsse sind im Sommer 30–50 cm tief, aber die Verhältnisse können sich ändern)
- Kiesversicherung für F-Straßen (vor der Unterzeichnung ausdrücklich mit dem Mietwagenunternehmen bestätigen)
- Volle Tanks vor dem Verlassen der asphaltierten Straßen
Route F26 (Sprengisandur) und Route F208 nach Landmannalaugar erfordern mehrere Flussüberquerungen. Es gibt keine Brücken. Wer nicht sicher ist, Flussverhältnisse einzuschätzen, sollte stattdessen eine Super-Jeep-Tour buchen.
Super-Jeep-Tagestouren nach Þórsmörk ab Hvolsvöllur bewältigen die Hochlandstraßen in ordnungsgemäß ausgestatteten Fahrzeugen mit erfahrenen Fahrern — eine gültige Option, wenn man einen normalen Mietwagen hat, aber das Innere der Täler dennoch erleben möchte.
Tag 1 — Reykjavík nach Landmannalaugar über F208
Die Anfahrtsstrecke
Von Reykjavík Route 1 ostwärts bis zur Abzweigung Hella/Hvolsvöllur, dann Route 26 nordwärts bis zur F208-Abzweigung — etwa 180 km bis zum Beginn der F-Straße, 2 Stunden auf Asphalt. Die F208 fügt weitere 50 km und 1,5–2 Stunden hinzu, abhängig von den Bedingungen, einschließlich mehrerer flacher Flussüberquerungen (typischerweise 20–40 cm im Juli). Gesamtzeit von Reykjavík nach Landmannalaugar: ca. 3,5–4 Stunden ohne Stopps.
An der N1-Station in Hella tanken, bevor man nach Norden abbiegt — es ist die letzte zuverlässige Tankstelle vor Landmannalaugar. Der Hüttenkomplex in Landmannalaugar verkauft Notvorräte (überteuerte Nudeln, Schokolade, Grundnahrungsmittel), aber es gibt keinen Kraftstoff.
Ankunft in Landmannalaugar
Landmannalaugar liegt im Naturreservat Fjallabak auf 610 Metern Höhe, umgeben von Rhyolithmassiven — das Ergebnis vulkanischer Aktivität, die mineralreiche Lava durch älteres Gestein drückte und die süßigkeitenfarbenen Gebirgskämme in Orange, Pink, Grün und Lila entstehen ließ, die das visuelle Erscheinungsbild dieser Gegend prägen.
Der Hüttenkomplex von Ferðafélag Íslands (FI) bietet Schlafplätze mit Schlafsack zu 9.500 ISK (65 €) pro Person und Nacht — Monate im Voraus buchen. Es gibt auch einen Campingplatz zu 2.500 ISK (17 €) pro Person. Beide werden von Ferðafélag Íslands betrieben; Buchung unter fi.is. Wildcampen außerhalb des ausgewiesenen Bereichs ist in dieser Zone nicht gestattet.
Die natürliche heiße Quelle beim Hüttenkomplex (kostenlos für Hütten- und Campinggäste) ist ein Geothermalpool mit 37–40 °C — nach der Fahrt wirklich ausgezeichnet. Der kalte Fluss, der hineinfließt, erzeugt ein Temperaturgefälle, das man durch Positionierung im Becken regulieren kann.
Nachmittagswanderung: Laugahraun-Lavafeld
Der 3,5 km lange Rundweg durch das Laugahraun-Lavafeld ist die ideale Einführung in die Landschaft von Landmannalaugar. Der Vulkanausbruch von 1477 in Veiðivötn schuf diesen chaotischen schwarzen Lavastrom, umgeben von leuchtend bunten Obsidianauswürfen. Einplanen: 1,5 Stunden. Der Weg ist gut markiert und leicht begehbar.
Tagestouren von Reykjavík nach Landmannalaugar beinhalten geführte Wanderungen in den Rhyolithbergen — nützlich, wenn man die Geologie und Farben lokal erklärt haben möchte oder einen normalen Zweiradantrieb-Mietwagen hat, der das Gebiet nicht selbstständig erreichen kann.
Tag 2 — Wanderungen und Erkundung in Landmannalaugar
Tag 2 vollständig dem Wandern von der Landmannalaugar-Basis widmen. Die zwei Hauptrouten:
Option A: Brennisteinsalda (Schwefelkratergipfel, 4 km Rundweg, 2–3 Stunden, mittel)
Brennisteinsalda ist der farbenprächtigste Gipfel im Gebiet Landmannalaugar — die Schwefelablagerungen bilden gelblich-grüne verkrustete Flanken, und Fumarolen lassen auf dem Gipfelkamm Dampf aufsteigen. Der Gipfel auf 855 Metern bietet Ausblicke über die Rhyolithlandschaft in alle Richtungen. Der Weg ist klar, aber in den letzten 200 Metern steil. Regenzeug mitbringen — der Gipfel ist oft in Wolken, auch wenn das Tal klar ist.
Option B: Der Landmannalaugar-nach-Hrafntinnusker-Abschnitt des Laugavegur (12 km einfach)
Dies ist der erste Tag des Laugavegur-Treks, als Tageswanderung durchgeführt — der höchste und ausgesetzteste Abschnitt der Route, der Obsidianfelder, Schneefelder (oft bis in den August hinein vorhanden) und den geothermalen Bergrücken über der Stórihver-Heißquelle überquert. Wer den vollständigen 55 km langen Laugavegur absolvieren möchte, beginnt hier. Als Tageswanderung von Landmannalaugar aus: 4–5 Stunden bis zur Hrafntinnusker-Hütte und zurück einplanen. Über 900 Metern ist die Strecke ausgesetzt und kalt, auch im Juli — volle Regenkleidung, warme Schichten und Wanderstöcke sind keine Option.
Abend: zurück zur Landmannalaugar-Heißquelle. Das Abendessen in der Hütte ist Selbstverpflegung — Essen aus Reykjavík oder Hella mitbringen. Gaskartuschen werden in der Hütte verkauft.
Tag 3 — Fahrt nach Þórsmörk über F261 und F249
Die Fahrt nach Süden
Das Þórsmörk-Tal kann von Landmannalaugar aus auf dem Laugavegur-Weg zu Fuß (4 Wandertage) oder durch Fahren einer komplexen F-Straßenroute südwärts über F261 nach Emstrur und dann F249 ins Tal erreicht werden. Die F261 erfordert mehrere Flussüberquerungen, einschließlich des Gletscherflusses Markarfljót nahe Þórsmörk — konstant die tiefste und schwierigste Überquerung im südlichen Hochland, typischerweise 50–80 cm im Hochsommer.
Ehrliche Einschätzung: Wer keine Erfahrung mit Gletscherflussüberquerungen hat, sollte F249 nicht mit einem normalen Allradmietwagen versuchen. Der Markarfljót kann an warmen Nachmittagen durch Gletscherschmelzwasser anschwellen. Jedes Jahr werden mehrere Mietwagen aus diesem Fluss geborgen. Die Super-Jeep-Dienste von Unternehmen wie Midgard Adventure und Þórsmörk Adventures werden von Leuten betrieben, die diesen Fluss tausende Male überquert haben.
Alternative: Zurück zur Ringstraße über die F208 fahren und dann Þórsmörk von der Südseite (Hvolsvöllur) über Route 249 anfahren — das vermeidet die Hochland-F-Straßen vollständig. Route 249 ist immer noch grober Schotter, aber die Flussüberquerung (Krossá) ist typischerweise flacher und berechenbarer.
Ankunft in Þórsmörk
Þórsmörk (Þors Wald) ist ein glazial geformtes Tal zwischen den Gletschern Mýrdalsjökull und Eyjafjallajökull. Der Talboden ist mit Birkenwald bedeckt — dem dichtesten natürlichen Wald Islands, der trotzdem nur brusthoch ist. Die Kombination aus Gletscherwänden, Flussverzweigungen und Laubwald macht ihn visuell einzigartig in Island.
Unterkunft: Þórsmörk hat drei Hüttenkomplexe im Abstand von 3 km voneinander — Volcano Huts (Glamping-Zelte und Hütten, ab 28.000 ISK / 190 € pro Person mit Frühstück), Básar (FI-Grundhütte, Schlafsäcke, 9.500 ISK / 65 €) und Langidalur (FI-Hütte, ähnlicher Preis). Alle drei weit im Voraus buchen.
Tag 4 — Þórsmörk-Wanderungen und Rückfahrt nach Reykjavík
Morgen: Valahnúkur-Aussichtspunkt
Die Valahnúkur-Wanderung (3,5 km, 2 Stunden, mittel) führt zu einem Felsaussichtspunkt über dem Þórsmörk-Tal und bietet ein 360-Grad-Panorama der umliegenden Gletscher, Flüsse und die ferne Silhouette des Eyjafjallajökull. Dies ist einer der lohnendsten Wanderungen in Island im Verhältnis zum Aufwand. Früh starten (07:00–08:00 Uhr), um Nachmittagshitze und Menschenmengen zu vermeiden.
Nachmittag: Rückfahrt nach Reykjavík
Wenn man über F249 von Süden hereingekommen ist, beträgt die Rückfahrt nach Reykjavík 150 km (2 Stunden über Hvolsvöllur und die Ringstraße). Bei Anfahrt von Norden über die Hochland-F-Straße die Anfahrtsstrecke umkehren.
Die kombinierten Þórsmörk-Super-Jeep- und Wandertouren beinhalten die Flussüberquerungen und die Valahnúkur-Gipfelwanderung — ein vollständiges Erlebnis ohne das Flussrisiko mit einem Mietwagen.
Hinweis: Das Þórsmörk-Gebiet ist auch über die Fimmvörðuháls-Wanderung von Skógar aus erreichbar — ein 25 km langer Übergang über das Vulkanplateau zwischen Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull, der in Þórsmörk endet. Diese Wanderung dauert 10–14 Stunden und ist nur für erfahrene Wanderer.
Praktische Kostenhinweise
Landmannalaugar und Þórsmörk Hüttenunterkunft: 9.500 ISK (65 €) pro Person und Nacht für Schlafsackunterkünfte. Campinggebühren: 2.500 ISK (17 €) pro Person. Alle Nahrungsmittel aus Reykjavík mitbringen — die Hüttenshops sind nur für Notvorräte zu Wucherpreisen.
Allradmiete mit F-Straßen-Versicherung: 60.000–90.000 ISK (410–615 €) pro Tag für ein ordnungsgemäß ausgestattetes Hochlandfahrzeug einplanen. Normaler Allradmietwagen ohne F-Straßen-Deckung ist günstiger, macht Sie aber bei Flussschäden haftbar — die meisten Policen listen Flussschäden als nicht abgedecktes Ereignis auch bei umfassenden Paketen auf. F-Straßen in Island und Mietwagen-Versicherung sorgfältig lesen.
Gesamtkosten pro Person für 4 Tage (Zimmer/Zelt geteilt, eigene Verpflegung, Allradmiete auf zwei aufgeteilt): ca. 120.000–180.000 ISK (820–1.225 €).
Der Laugavegur-Weg — als Durchquerungswanderung versus diese Fahrreiseroute
Der Laugavegur-Weg ist eine 55 km lange Wanderroute von Landmannalaugar nach Þórsmörk, die als eine der Top-10-Wanderrouten weltweit gilt. Die meisten Durchwanderer absolvieren sie in 4 Tagen und übernachten in den FI-Hütten entlang der Route. Das Hüttensystem (Landmannalaugar, Hrafntinnusker, Álftavatn, Emstrur, Þórsmörk) erfordert Buchung weit im Voraus — oft 6–12 Monate im Voraus für die begehrten Juli- und August-Slots.
Diese 4-tägige Fahrreiseroute ist nicht der Laugavegur-Weg. Sie nutzt dieselben Hochlandzufahrtsstraßen und übernachtet in denselben Endpunkthütten, überwindet das Gelände jedoch mit dem Fahrzeug statt zu Fuß. Wer den Weg wandern möchte:
- Hüttenunterkunft über fi.is buchen, typischerweise im Februar–März für Juli-Slots
- 4–5 Tage für die Strecke selbst plus Transporttage an jedem Ende einplanen
- Ausrüstungsanforderungen sind erheblich: Regenschutz, Rucksack 25+ Liter, Wanderstöcke, Steigeisen oder Mikrospikes für die Schneefelder bei Hrafntinnusker
- Die Route ist mittelschwer bis schwer: Gesamtstrecke 55 km, Gesamtanstieg ca. 1.100 Meter über 4 Tage
Wer das Hochland erleben möchte, ohne den vollständigen Weg zu wandern, bietet diese Fahrreiseroute Zugang zu beiden Endpunkten und ermöglicht Tageswanderungen von jeder Basis aus.
Budget und Verpflegung im Hochland
Die Hochlandhütten werden nach dem Selbstverpflegungsprinzip betrieben — alle Nahrungsmittel müssen aus Reykjavík oder der letzten Stadt vor der F-Straße mitgebracht werden. Die Hüttenshops in Landmannalaugar und Þórsmörk führen Notvorräte (Instantnudeln, Schokolade, einfache Snacks) zu überhöhten Preisen. Sie sind kein Essensplan.
Nahrungsmittelplanung pro Person für 4 Tage (Selbstverpflegung):
- Frühstück: Haferflocken, getrocknete Früchte, Nüsse — 500–800 ISK (3,40–5,50 €) pro Person pro Tag
- Mittagessen: Brot, Hartkäse, Salami, Trailmix — 800–1.200 ISK (5,50–8 €) pro Person pro Tag
- Abendessen: Gefriergetrocknete Wandermahlzeiten oder Pasta mit Sauce — 1.200–2.500 ISK (8–17 €) pro Person pro Tag
- Gaskartusche für 2 Personen für 4 Tage: 2.500 ISK (17 €), erhältlich in Reykjavíker Outdoor-Shops (Útilíf, Ferðafélag Íslands) und in der Landmannalaugar-Hütte
Mehr Essen mitbringen als man denkt zu brauchen — Höhe und Kälte steigern den Appetit, und es gibt keine Nachversorgungsmöglichkeit.
Häufig gestellte Fragen zu dieser 4-tägigen Island-Reiseroute
Wann öffnen die F-Straßen nach Landmannalaugar?
Typischerweise Ende Juni bis Anfang Juli, aber das variiert je nach Jahr. 2023 öffnete die F208 am 28. Juni; 2022 war sie bis zum 8. Juli nicht vollständig geöffnet. Immer den offiziellen Status auf vegagerdin.is oder fi.is prüfen. Die Straße kann auch nach starkem Regen im August vorübergehend gesperrt werden.
Kann man Landmannalaugar mit einem normalen Mietwagen besuchen?
Nein. Route F208 erfordert mehrere Flussüberquerungen, die mit Zweiradantrieb-Fahrzeugen nicht passierbar sind, und viele normalen Allradmietwagen schließen F-Straßen in ihren Versicherungsbedingungen ausdrücklich aus. Wenn der Mietwagen F-Straßen nicht ausdrücklich erlaubt, fährt man illegal und wird für eventuelle Schäden in Rechnung gestellt. Ein spezielles Hochlandfahrzeug verwenden oder eine Tagesausflugstour buchen.
Kann man den vollständigen Laugavegur-Weg in dieser Zeit absolvieren?
Der Laugavegur-Weg (55 km von Landmannalaugar nach Þórsmörk) dauert für die meisten Wanderer bei komfortablem Tempo 4–5 Tage. Diese 4-tägige Fahrreiseroute ist nicht für Durchwanderer konzipiert — sie erschließt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit dem Fahrzeug und ermöglicht Tageswanderungen von jeder Basis aus. Der vollständige Weg wird im Laugavegur-Trek-Leitfaden beschrieben.
Was sollte man über Flussüberquerungen wissen?
Gletscherflüsse in Island erreichen ihren Höchststand am Nachmittag, wenn die Schmelzraten am höchsten sind. Möglichst morgens überqueren (vor 11:00 Uhr). Die Überquerungsstelle vor der Durchfahrt zu Fuß begehen, um Tiefe und Strömungsgeschwindigkeit zu prüfen. Niemals überqueren, wenn der Wasserstand über dem Radkasten liegt. Niemals allein auf Schwung setzen — ein steckengebliebenes Fahrzeug in einem Gletscherfluss ist eine ernste Situation, und das Wasser hat 2–5 °C.
Kann man Þórsmörk ohne Allradantrieb erreichen, wenn man von Süden kommt?
Die Route 249-Zufahrt von Hvolsvöllur ist weniger anspruchsvoll als die F-Straßen von Norden, erfordert aber noch die Krossá-Flussüberquerung, die 40–60 cm tief sein kann. Einige Mietwagenunternehmen erlauben diese Zufahrt mit einem normalen Allradantrieb; andere nicht. Schriftliche Bestätigung vom Mietwagenunternehmen einholen.
Was ist der Unterschied zwischen Landmannalaugar und Þórsmörk?
Landmannalaugar ist geprägt durch seine vulkanischen Mineralfarben — die Rhyolithberge, Schwefelkrusten und Obsidianfelder schaffen eine außerweltliche Landschaft, die in Island einzigartig ist. Þórsmörk ist grüner und geschützter — Gletscherwände, Birkenwald und verzweigte Flüsse. Beide sind außergewöhnlich; idealerweise beide besuchen. Wer wählen muss: Erstbesucher reagieren oft stärker auf die Farbpalette von Landmannalaugar.
Wie geht man mit dem Wetter im Hochland um?
Das Hochlandplateau liegt auf 600–1.000 Metern Höhe und erzeugt sein eigenes Wetter — Wolken können sich in Minuten bilden, auch wenn das Tal darunter klar ist. Im Juli und August sind jeden Tag Sonne, Wolken und Regen zu erwarten. Die Rhyolithfarben in Landmannalaugar sind bei bedecktem Licht tatsächlich leuchtender (das weiche diffuse Licht sättigt die Mineraltöne ohne harte Schatten), sodass ein bewölkter Tag kein fotografisches Versagen ist.
Die Temperatur fällt um 6 °C pro 1.000 Meter Höhe. In Landmannalaugar im Juli sind Tageshöchsttemperaturen von 8–12 °C normal — deutlich kälter als Reykjavíks Durchschnitt von 14–16 °C. Bei Hrafntinnusker (der zweiten Laugavegur-Hütte auf 1.050 Metern) sind selbst im Hochsommer 0–5 °C zu erwarten. Entsprechend packen. Die Geothermalheißquelle in Landmannalaugar macht die Kälte erträglich — nach jeder Wanderung hineinspringen.
Notfallverfahren im Hochland: Die Route vor jeder Tageswanderung auf safetravel.is registrieren, ein aufgeladenes Telefon mitführen und die Nummer der isländischen Such- und Rettungsorganisation (ICE-SAR) kennen: 112. Die Hochlandgebiete haben in weiten Teilen keinen Mobilfunkempfang — Offline-Karten vor der Ankunft herunterladen.
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