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Kraftstoff und Tankstellen in Island — Preise, Standorte und Tipps für Fernfahrten

Kraftstoff und Tankstellen in Island — Preise, Standorte und Tipps für Fernfahrten

Wie viel kostet Kraftstoff in Island und wo tanke ich?

Benzin (95 RON) kostet 2026 ungefähr 265–295 ISK pro Liter. Die wichtigsten Ketten sind N1, Orkan, ÓB, Skeljungur und Costco (nur bei Reykjavík). Beim Ring Road immer tanken, wenn eine Station erscheint — im Osten und in den Westfjorden gibt es Lücken von 100–200 km. Den Tank in abgelegenen Gebieten nie unter ein Viertel fallen lassen.

Kraftstoffpreise in Island

Islands Benzinpreise liegen erheblich über dem europäischen Durchschnitt — teils weil das Land alle fossilen Brennstoffe importiert, teils aufgrund von Steuern. Im Jahr 2026 typische Pumpenpreise:

  • Benzin (95 RON bleifrei): 265–295 ISK pro Liter
  • Diesel: 245–275 ISK pro Liter (Diesel ist an den meisten Stationen günstiger als Benzin)
  • LPG/Autogas: sehr begrenzte Verfügbarkeit; für Touristen nicht praktisch

Zur Verdeutlichung: Einen 45-Liter-Tank in einem Kompaktwagen von leer aufzufüllen kostet etwa 12.000–13.000 ISK (rund 80–90 EUR). Eine vollständige Ring-Road-Runde (~1.332 km) in einem Kompaktwagen mit 7 Liter/100 km verbraucht etwa 93 Liter — drei volle Tanks, oder rund 25.000–27.000 ISK an Kraftstoff.

Wohnmobile und größere 4WD-Fahrzeuge verbrauchen mehr Kraftstoff. Ein Landcruiser-Klasse 4WD mit 12 Litern/100 km über den Ring Road verbraucht 160 Liter — etwa 44.000–47.000 ISK.

Günstigster Kraftstoff in Island: Costco in der Nähe von Reykjavík unterbietet die großen Ketten konsequent um 10–20 ISK pro Liter. Eine Costco-Mitgliedskarte ist erforderlich. ÓB (im Besitz von Skeljungur) hat typischerweise niedrigere Preise als N1. Orkan und N1 betreiben die ausgedehntesten Fernnetzwerke.

Die wichtigsten Tankstellenketten

N1

N1 ist Islands größtes Tankstellennetzwerk und am Ring Road am sichtbarsten. Die meisten Stationen haben:

  • Automatische 24-Stunden-Pumpen (nur Kartenzahlung außerhalb der Öffnungszeiten)
  • Bemannter Tagesdienst
  • Einen Kiosk (Grundnahrungsmittel, Hotdogs — das berühmte isländische Pylsur, etwa 500 ISK pro Stück)
  • Oft ein Café mit Suppe, Sandwiches und Kaffee

Der N1-Hotdog ist eine isländische Institution: eine Lamm-/Schweinefleischwurst mit braunem Senf, Remoulade, knusprigen Zwiebeln und rohen Zwiebeln. Budgetreisende essen hier regelmäßig — es ist sättigend und günstig.

Orkan

Orkan ist eine Discount-Kraftstoffmarke, an vielen Standorten etwas günstiger als N1. Selbstbedienung mit Kartenzahlung. Weniger besetzte Geschäfte, aber häufig am Ring Road.

ÓB

ÓB-Stationen bieten einige der günstigeren Preise im Netzwerk. Überwiegend automatisiert/Selbstbedienung. Häufig in der Nähe von Reykjavík und an der Südküste.

Skeljungur / Esso

Ältere Esso-Markenstationen wurden unter Skeljungur neu markiert. Schrumpfendes Netzwerk, einige abgelegene Standorte verbleiben.

Costco (nur Reykjavík-Gebiet)

In Garðabær südlich von Reykjavík gelegen. Erfordert eine Costco-Mitgliedskarte. Günstigster Preis pro Liter im Land. Es lohnt sich, hier aufzutanken, bevor eine Ring-Road-Reise von Reykjavík aus beginnt.

Ring-Road-Kraftstofflücken — wo Vorsicht geboten ist

Der Ring Road hat in den meisten Abschnitten Tankstellen ungefähr alle 50–100 km. Aber einige Lücken sind länger:

Ostfjorde (Egilsstaðir bis Höfn): Dieser 260-km-Abschnitt hat sehr wenige Städte. Djúpivogur ist der wichtigste Stopp zwischen Egilsstaðir und Höfn. In Egilsstaðir volltanken und in Djúpivogur nachtanken. Egilsstaðir nicht mit weniger als einem vollen Tank verlassen.

Nordisland (Akureyri bis Mývatn und östlich): Relativ gut versorgt, aber Mývatn hat eine Haupttankstelle (Reykjahlíð). Vor der Einfahrt in die Mývatn-Dettifoss-Ásbyrgi-Schleife volltanken.

Südisland (Kirkjubæjarklaustur bis Höfn): Der Abschnitt über das Sandflach Skeiðarársandur hat minimale Versorgung. In Kirkjubæjarklaustur volltanken vor dem langen Weg nach Höfn.

Westfjorde: Kraftstoffwarnung

Die Westfjorde haben die spärlichste Kraftstoffinfrastruktur in Island. Haupttankstellen in Ísafjörður, Patreksfjörður und Hólmavík. Zwischen diesen Städten kann Kraftstoff 150+ km entfernt sein, manchmal auf unbefestigten Straßen. In den Westfjorden immer volltanken, bevor eine Stadt verlassen wird. Es gibt abgelegene Bauernhöfe mit automatischen 24-Stunden-Kartenpumpen, aber diese können außer Betrieb sein.

F-Straßen im Hochland: Kraftstoffplanung ist kritisch

Das Hochlandinnere hat keine Tankstellen. Landmannalaugar, Kerlingarfjöll und Askja haben keinen Kraftstoff. Es muss genug Kraftstoff von der letzten Tankstelle mitgebracht werden, um die F-Straßenroute abzuschließen und die nächste asphaltierte Straßentankstelle zu erreichen.

Für längere F-Straßenrouten (Kjölur F35, Sprengisandur F26) einen Reservekanister mit zusätzlichem Kraftstoff mitführen. Mietfirmen stellen oft einen zur Verfügung, oder er kann gekauft und gefüllt werden. Den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs auf unebenem Gelände kennen (4WD-Fahrzeuge verbrauchen auf F-Straßen mehr als auf Asphalt) und die Reichweite konservativ planen.

Bezahlung an Tankstellen

Alle besetzten Stationen akzeptieren Kredit- und Debitkarten. Die meisten akzeptieren auch Bargeld.

Automatische/unbemannte Pumpen (nach 22:00 Uhr üblich): erfordern eine PIN-fähige Kredit- oder Debitkarte — kontaktlos allein funktioniert möglicherweise nicht an allen Pumpen. Visa und Mastercard funktionieren. Einige Pumpen verlangen die Eingabe einer 5-stelligen Postleitzahl — Island verwendet diese nicht, daher 00000 (fünf Nullen) oder einfach die PIN der Karte eingeben, wenn aufgefordert.

Tipp: Wenn die Karte an einer automatischen Pumpe nicht funktioniert, eine zweite Karte versuchen oder warten, bis die Station morgens öffnet. Einen kleinen Bargeldbetrag (2.000–3.000 ISK) für Notfallsituationen an automatischen Pumpen in abgelegenen Gebieten mitführen.

Wie man weniger für Kraftstoff zahlt

  1. In Reykjavík bei Costco volltanken (erfordert Mitgliedschaft)
  2. ÓB oder Orkan nutzen, wo verfügbar — sie unterbieten N1 um 5–15 ISK/Liter
  3. Nicht auf leerem Tank fahren — ein kurzes Auffüllen bei der nächsten Tankstelle ist besser als liegenbleiben
  4. Ökonomisches Fahren auf Islands Straßen: Das Tempolimit von 90 km/h hält den Kraftstoffverbrauch von sich aus vernünftig; scharfe Beschleunigungen vermeiden und beim Bergabfahren mit dem Motor bremsen hilft

Hinweis zu Benzin vs. Diesel

Die meisten Kompakt-Mietwagen fahren mit 95 RON bleifrei. Diesel ist in Island etwas günstiger, und viele größere SUVs und Wohnmobile sind Diesel. Den Aufkleber am Tankdeckel prüfen, bevor getankt wird — Benzin in einen Dieseltank zu füllen (oder umgekehrt) verursacht schwere Motorschäden und ist nicht durch die Standardversicherung abgedeckt. Die Mietfirma wird die Reparaturrechnung vorlegen.

Häufig gestellte Fragen zu Kraftstoff und Tankstellen in Island

Wie weit sind Tankstellen in Island voneinander entfernt?

Am Ring Road im Süden und Westen: typischerweise 50–80 km. In den Ostfjorden: bis zu 130 km zwischen Stationen in einigen Abschnitten. In den Westfjorden: 80–160 km. Immer tanken, wenn praktisch möglich, besonders östlich von Egilsstaðir und überall in den Westfjorden.

Welchen Kraftstoff verwendet Island?

Standard-Bleibenzin (95 RON) und Diesel sind universell verfügbar. LPG und E85-Bioethanol sind für Touristen nicht praktisch verfügbar.

Warum funktioniert meine Karte an der automatischen Benzinpumpe nicht?

Automatisierte isländische Pumpen erfordern oft eine PIN (nicht nur kontaktlos). Einige internationale Kreditkarten ohne Chip-und-PIN können versagen. Versuchen Sie, 00000 einzugeben, wenn nach einer Postleitzahl gefragt wird. Wenn die Pumpe die Karte weiterhin ablehnt, eine andere Karte versuchen.

Gibt es Tankstellen im Hochland?

Nein. Es gibt keine Kraftstoffpunkte in Islands Hochland-Innenbereich. Kraftstoff von der letzten Asphaltstrecken-Tankstelle planen und für lange F-Straßenrouten Reservekanister mitführen.

Gibt es eine Tankstelle in der Nähe des Flughafens Keflavík?

Ja. Eine Orkan-Station befindet sich nahe der Ring-Road-Kreuzung nördlich der KEF-Flughafenzufahrt. Praktisch zum Volltanken vor der Rückgabe eines Mietwagens.

Kann ich Costco-Kraftstoff in Island nutzen?

Ja, wenn eine Costco-Mitgliedschaft vorhanden ist. Die Costco Garðabær-Station ist nur für Mitglieder geöffnet und bietet konsequent das günstigste Benzin im Land. Es lohnt nicht, eine Costco-Mitgliedschaft nur dafür zu erwerben, aber wenn bereits eine vorhanden ist, ergibt es auf einer langen Reise echte Einsparungen.

Was ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf isländischen Straßen und wie beeinflusst sie die Kraftstoffeffizienz?

Das nationale Geschwindigkeitslimit auf asphaltierten Landstraßen beträgt 90 km/h, 80 km/h auf unbefestigten Straßen und 50 km/h in Ortschaften. Das Fahren mit 90 km/h statt 120 km/h spart etwa 15–20% Kraftstoff. Da 90 km/h auf den meisten Straßen das gesetzliche Maximum ist, ist die Kraftstoffeffizienz in Island von Natur aus höher als in Ländern mit Autobahnlimits von 110–130 km/h.

Kraftstoffstopps nach Region planen

Reykjavík und Reykjanes-Halbinsel

Das Großraum Reykjavík hat die konzentrierteste Kraftstoffinfrastruktur in Island. Wichtige Stationen:

  • Costco Garðabær: Günstigste Pumpe in Island. Nur für Mitglieder.
  • N1 nahe Kringlan-Center (Ármúli): Zentral, gut gelegen
  • ÓB Breiðholt: Budgetpreise, Süd-Reykjavík
  • Orkan Hafnarfjörður: Guter Preis nahe KEF-Zufahrt

In Reykjavík in alle Richtungen volltanken, bevor abgefahren wird.

Südküste (Reykjavík bis Höfn)

  • Selfoss: N1, Orkan, ÓB — gute Auswahl, hier auftanken
  • Hvolsvöllur: N1 mit Café — nützlicher Pit-Stop
  • Vík: N1-Station — letzter größerer Stopp vor dem langen Ostabschnitt
  • Kirkjubæjarklaustur: Eine Station (N1). Klein, aber zuverlässig. Hier volltanken vor der Überquerung von Skeiðarársandur.
  • Fagurhólsmýri/Skaftafell-Gebiet: Begrenzt; eine Servicestation nahe der Skaftafell-Kreuzung, aber klein
  • Höfn: N1 und ÓB — vollständig volltanken vor den Ostfjorden

Ostfjorde (Höfn bis Egilsstaðir)

Der kritischste Kraftstoffabschnitt des Ring Roads. Von Höfn bis Egilsstaðir sind es etwa 260 km mit sehr begrenzter Infrastruktur.

  • Djúpivogur: Kleine N1-Station. Der wichtigste Mittelpunkt-Stopp — nicht überspringen.
  • Breiðdalsvík: Kleine Station
  • Reyðarfjörður: N1 im Ort
  • Egilsstaðir: Vollständige Infrastruktur einschließlich Bónus-Supermarkt und mehrerer Stationen

Strategie: In Höfn volltanken, in Djúpivogur nachtanken und in Egilsstaðir wieder volltanken.

Nordisland (Egilsstaðir bis Akureyri)

  • Egilsstaðir: Volltanken vor der Fahrt nach Norden
  • Seyðisfjörður (Abstecher): Kleine Station im Ort
  • Vopnafjörður (bei Inlandroute): Kleines N1
  • Akureyri: Mehrere Stationen, wettbewerbsfähige Preise — einer der besten Tankstopps außerhalb von Reykjavík

Diamantring-Gebiet

  • Húsavík: N1-Station. Hier volltanken vor Ásbyrgi- und Dettifoss-Schleifen.
  • Reykjahlíð (Mývatn): Eine Station mit guter Infrastruktur für einen abgelegenen Standort
  • Auf der Dettifoss-Ostufferstraße (Straße 864) gibt es keinen Kraftstoff — in Húsavík oder Reykjahlíð volltanken

Snæfellsnes-Halbinsel

  • Borgarnes: Vollständige Auswahl. Hier auftanken, bevor auf die Halbinsel gefahren wird.
  • Grundarfjörður: Station im Ort
  • Ólafsvík: N1-Station
  • Ísafjörður (Westfjorde — andere Route): Hauptstadt hat vollständige Infrastruktur

Westfjorde

Die kritischste Kraftstoffplanung in Island außerhalb des Hochlands. Die kleinen Städte der Westfjorde sind die einzigen Optionen:

  • Ísafjörður: Hauptstadt, mehrere Stationen
  • Patreksfjörður: N1-Station
  • Hólmavík: Station am südlichen Zugang

Zwischen diesen Städten kann Kraftstoff 100–150+ km entfernt sein. Nie einen Westfjorde-Fahrtag mit weniger als fast vollem Tank beginnen.

Kraftstoff im Winter: besondere Überlegungen

Im Winter reduzieren einige abgelegene Stationen ihre Öffnungszeiten oder schließen vorübergehend bei schwerem Wetter. Die automatisierten 24-Stunden-Pumpen sind für harte Bedingungen ausgelegt, aber gelegentlich treten technische Probleme auf.

Winterkraftstoff-Extras:

  • Vor Fahrten in Gebirgsabschnitte volltanken, wo eine Schließung liegenbleiben lassen könnte
  • Den Kraftstofftank allgemein über der Hälfte halten — ein gestrandetes Fahrzeug verbraucht Kraftstoff beim Laufenlassen für Heizung
  • Einen kleinen Notvorrat (1–2 Liter) für echte Notfälle mitführen, besonders auf F-Straßen, die im Spätsommer offen sind (einige bis Oktober)

Für Fahrbedingungen im Winter: Island im Winter fahren.

Das N1-Erlebnis: mehr als nur Kraftstoff

N1-Stationen sind in das Island-Reiseerlebnis eingewoben, wie es Tankstellenketten in anderen Ländern einfach nicht sind. Über Kraftstoff und Hotdogs hinaus dienen N1-Stationen als:

Raststätten mit Wettervorhersagen: Viele N1-Stationen posten gedruckte Straßenzustandsupdates und werden von Mitarbeitern betreut, die die lokalen Straßenverhältnisse kennen. In abgelegenen Gebieten ist ein Gespräch mit dem N1-Kassierer über die vor einem liegende Straße wirklich nützliche Information.

Toiletten: Saubere, gepflegte Einrichtungen. Auf einer langen Ring-Road-Fahrt ist N1 der zuverlässige Toilettenstopp.

Notfallvorräte: Regenmantel vergessen? N1 verkauft Wasserschutzkleidung und Notfallausrüstung. Ladekabel benötigt? N1 hat Adapter. Das Stationsladenangebot an abgelegenen Standorten ist bewusst breit, weil N1 versteht, dass es oft der einzige Laden für 100 km ist.

WLAN: Die meisten besetzten N1-Stationen haben kostenloses WLAN. Nützlich zum Überprüfen von road.is, Herunterladen von Offline-Karten oder Posten von Fotos, bevor in ein Gebiet ohne Signal gefahren wird.

Lokales Wissen: N1-Mitarbeiter in kleinen Ring-Road-Städten sind Einheimische. Bei Unsicherheit über eine bevorstehende Strecke nachfragen. Sie wissen, welche Routen letzte Nacht überschwemmt wurden.

Kraftstoffpreisgestaltung in Island verstehen

Islands Kraftstoffpreisgestaltung funktioniert auf einem relativ transparenten Marktsystem:

  • Preise werden von den importierenden Unternehmen (Orka, N1, Skeljungur) festgelegt
  • Tägliche Schwankungen verfolgen Rohölpreise und Wechselkurs der Krone
  • Keine signifikanten Preiszonen — ländliche Preise sind allgemein ähnlich wie städtische (anders als in Norwegen oder Schweden, wo ein ländlicher Aufschlag besteht)
  • Wochenendpreise sind konsistent mit Werktagespreisen
  • MwSt. (11% auf Kraftstoff) ist im angezeigten Preis enthalten

Kraftstoffpreise vor dem Tanken prüfen: Die Apps von N1 und Orkan zeigen aktuelle Preise. Der Preisunterschied zwischen Betreibern ist klein genug (~15–20 ISK/Liter), dass das Wichtigste ist, dort zu tanken, wo man gerade ist, statt die günstigste Station zu suchen.

EV-Laden: die entstehende Infrastruktur

Islands Elektrofahrzeugakzeptanz hat schnell zugenommen — das Land ist einer von Europas Vorreitern bei der EV-Nutzung (teils aufgrund von günstigem Geothermie-Strom). Das Ladenetzwerk hat sich entsprechend verbessert:

Schnellladegeräte (50–150 kW DC): In Reykjavík (mehrere Standorte), Selfoss, Vík, Höfn, Egilsstaðir, Akureyri, Borgarnes und Ísafjörður verfügbar. Der Ring Road hat jetzt DC-Schnellladegeräte in Abständen von etwa 180–250 km.

Typ-2-AC-Ladegeräte: Weiter verbreitet. Die meisten Gästehäuser und Campingplatznetzwerke haben begonnen, Typ-2-Ladegeräte zu installieren. Bei EV-Vermietung beim Betreiber nach garantiertem Laden an Übernachtungsstopps entlang der Route fragen.

Lücken im Ladenetzwerk: Ostisland (Höfn bis Egilsstaðir) hat weniger Schnellladegeräte als andere Abschnitte. Die Westfjorde haben begrenzte Schnellladeversorgung außerhalb von Ísafjörður. Hochland hat keine Ladeinfrastruktur.

Für Benzin-/Dieselfahrer bleibt dies irrelevant. Für Reisende, die eine EV-Miete für Ring-Road-Reisen in Betracht ziehen, hat sich die Infrastruktur 2025–2026 ausreichend verbessert, um sie im Sommer mit sorgfältiger Planung realisierbar zu machen.

Notkraftstoffsituationen

Bei einem echten Kraftstoffmangel auf einer abgelegenen Straße:

  1. Sicher von der Straße abfahren — das Fahrzeug nicht auf der Straße stehen lassen
  2. Mietfirma anrufen für Pannendienst
  3. 112 anrufen bei einer wirklich isolierten Situation ohne verfügbare Hilfe
  4. Situation auf safetravel.is registrieren, wenn die Reise dort registriert wurde

Der isländische Such- und Rettungsdienst (Landsbjörg) ist eine Freiwilligenorganisation, die auf Reisende-Notfälle reagiert. Im Oktober in den Westfjorden ohne Kraftstoff liegengeblieben zu sein ist keine Trivialität — die Reaktionszeit bei nicht lebensbedrohlichen Pannen kann mehrere Stunden betragen. Die Vorsichtsmaßnahme, den Tank in abgelegenen Gebieten nie unter ein Viertel fallen zu lassen, ist nicht übertrieben.

Für alle Mietwagen- und Straßenfahranleitungen: Mietauto in Island, Autofahren in Island und Islands Straßenverhältnisse.