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Ringstraße in 10 Tagen — die optimale Island-Reiseroute

Ringstraße in 10 Tagen — die optimale Island-Reiseroute

Reykjavik: From Reykjavik 7 day around Iceland Ring Road Snaefellsnes

Duration: 7 days

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Zehn Tage gelten als optimaler Zeitraum für die isländische Ringstraße. Sieben Tage funktionieren, erzwingen aber harte Entscheidungen; vierzehn Tage erhöhen die Tiefe, kosten aber deutlich mehr Zeit und Geld. Mit zehn Tagen kann man den vollständigen Rundkurs fahren, die besten Ausflüge hinzufügen (Gletscherwanderung, Walbeobachtung, Eishöhle in der Saison), einen vollen Tag in den Ostfjorden einplanen und über die Snæfellsnes-Halbinsel zurückfahren, ohne gehetzt zu werden.

Diese Reiseroute fährt die Ringstraße im Uhrzeigersinn (zuerst Südküste) und fügt Snæfellsnes als Rückreise-Umweg hinzu — wodurch der vollständige Rundkurs plus Islands westliche Halbinsel auf einer einzigen Reise möglich sind.

Überblick

  • Gesamtstrecke: ca. 1.600–1.800 km einschließlich Umwege
  • Durchschnittliche Tagesfahrt: 160–180 km
  • Gletscherwanderung: Tag 2 (Sólheimajökull) — im Voraus buchen
  • Eishöhle: Tag 5 (Vatnajökull, Oktober–März) oder Katla-Höhle (ganzjährig)
  • Walbeobachtung: Tag 7 (Húsavík)
  • Snæfellsnes: Tage 9–10 (auf der Rückreise nach Reykjavík)

Tag 1: Reykjavík nach Vík (188 km, 2 Std. 30 Min. Fahrt)

Abfahrt: 08:00 Uhr

Route 1 ostwärts entlang der Südküste fahren. Dies ist Islands konzentrierteste Landschaftsstrecke — die Route reiht bedeutende Sehenswürdigkeiten in Folge an derselben Autobahn auf.

Stopp 1: Seljalandsfoss (09:15 — 60 Minuten): der Hinter-dem-Wasserfall-Wasserfall. Regenschutz unbedingt erforderlich. Der versteckte Gljúfrabúi-Schluchtenwasserfall liegt 200 m nördlich des Parkplatzes — am Parkplatz vorbeigehen zur Felsspalte. Die meisten Besucher überspringen ihn; nicht tun.

Stopp 2: Skógafoss (10:45 — 60 Minuten): breiter, kraftvoller Wasserfall mit 430-stufiger Treppe nach oben. Die Aussicht von der Treppe über das Tal in Richtung Þórsmörk ist das Beste.

Stopp 3: Reynisfjara (12:45 — 45 Minuten): schwarzer Sandstrand mit Basaltsäulen. Wellensicherheit: Mindestens 30 m Abstand zur Wasserlinie halten, dem Meer niemals den Rücken zuwenden. Schleicherwellen verursachen hier jährlich Todesopfer.

Stopp 4: Dyrhólaey (14:15 — 45 Minuten): Basaltkap, Leuchtturm, Puffins im Sommer (Zugang eingeschränkt 1. Mai–25. Juni).

Ankunft Vík: 15:30 Uhr. Einchecken. Abendessen im Suður-Vík oder Halldórskaffi.

Schlafen: Hótel Kría (ab 25.000 ISK) oder Black Beach Suites (ab 30.000 ISK). Monate im Voraus für Sommer buchen.

Tag 2: Gletscherwanderung auf Sólheimajökull

Basis: Vík

Sólheimajökull liegt 25 km westlich von Vík auf Route 221 — 25 Minuten Fahrt. Diese Gletscherzunge des Mýrdalsjökull ist der zugänglichste Gletscher in Südisland für geführte Wanderungen.

Sólheimajökull-Gletscherwanderung — geführte 3-stündige Wanderung, Steigeisen und Helm inklusive, Kleingruppe, ganzjährig verfügbar

Morgenwanderung: Vík um 08:30 Uhr verlassen, Gletscher um 09:00 Uhr, Tour um 09:30 oder 10:00 Uhr beginnen. Dreistündige geführte Wanderung auf dem Eis — Spaltenränder, blaue Eiswände, aschebedeckte Gletscheroberfläche. Zurück zum Gletscher-Parkplatz bis 13:00 Uhr.

Die Standardwanderung deckt den zugänglichen Gletscherrand ab. Fortgeschrittene 5–6-stündige Touren gehen tiefer aufs Eis, erfordern aber mehr Fitness. Die Standard-3-Stunden-Option ist für die meisten Besucher geeignet.

Nachmittag: Nach Vík zurückfahren und 35 km ostwärts ins Þakgil-Tal (Route 214 nördlich von Route 1) fahren — ein verstecktes Tal in den Bergen über Vík mit dramatischer Canyonlandschaft und fast keinen Besuchern. Einer der unterschätztesten Orte an der Südküste.

Schlafen: Wieder Vík oder Kirkjubæjarklaustur (70 km östlich, einfachere Abfahrt für Tag 3).

Tag 3: Vík nach Höfn (270 km, 3 Std. 15 Min. Fahrt)

Abfahrt: 08:30 Uhr

Fjaðrárgljúfur-Canyon (09:15 — 45 Minuten): Route F206 südlich von Route 1, 30 km östlich von Vík. Ein 100 m tiefer Canyon, der vom Fluss Fjaðrá über 9.000 Jahre ausgehöhlt wurde. Der 2-km-Randweg bietet Aussichten von oben in die Schlucht — eine der ungewöhnlicheren Landschaften an der Südküste.

Kirkjubæjarklaustur (10:15 — 30 Minuten): Tanken, Kaffee, Systrafoss-Wasserfall (10-minütiger Spaziergang, kostenlos), Kirkjugólf-Basaltboden (5-minütiger Spaziergang).

Skaftafell (11:30 — 2 Stunden): Vatnajökull-Nationalpark-Besucherzentrum, Svartifoss-Wasserfall-Wanderung (3 km Hin- und Rückweg), Blick auf die Gletscherzunge Skaftafellsjökull.

Jökulsárlón (14:00 — 1,5 Stunden): Gletscherlagune mit Bootstour zwischen treibenden Eisbergen.

Diamond Beach (15:30 — 45 Minuten): Klares Eis auf schwarzem Sandstrand.

Ankunft Höfn: 17:30 Uhr. Abendessen im Pakkhús mit Langustinen.

Schlafen: Fosshotel Vatnajökull (Route 1, ab 30.000 ISK), Milk Factory Gästehaus (Höfn-Stadt, ab 20.000 ISK) oder Hótel Edda Höfn.

Tag 4: Höfn-Erkundung und Stokksnes

Abfahrt Höfn: 09:30 Uhr

Ein bewusst ruhigerer Tag — Höfn lohnt einen halben Extratag.

Stokksnes-Halbinsel (09:30 — 2 Stunden): 10 km östlich von Höfn. Der Vestrahorn-Berg als Hintergrundkulisse über dem schwarzen Sandspit ist eine der dramatischsten isländischen Landschaftsfotografien. Eintrittsgeld (Viking-Café-Landbesitzer): 1.000 ISK (6,50 €). Den Sandspit in Richtung Berg abwandern für die besten Winkel. Morgens oft ruhiger.

Vatnajökull-Nationalpark ist mit 14.141 km² Europas größter Nationalpark. Das Parkinformationszentrum in Höfn ist gut für Kontext über die Gletschergröße und Ökologie.

Nachmittagsfahrt: Ostfjorde-Abschnitt beginnen

Route 1 ostwärts von Höfn in Richtung Ostfjorde (Austurland) fahren. Die Straße beginnt fast sofort nach Höfn anzusteigen, mit Rückblicken über die Küstenebene und den Gletscher.

Schlafen: Djúpivogur (85 km östlich von Höfn) im Hótel Framtíð — eine kleine Fjordstadt mit Hafen und der Eggin-í-Gleðivík-Ei-Skulptur-Installation. Oder weiter nach Breiðdalsvík (weitere 50 km) für eine längere Tag-4-Fahrt.

Tag 5: Ostfjorde nach Egilsstaðir + Eishöhle (wenn in der Saison)

Abfahrt Djúpivogur: 08:30 Uhr

Die Ostfjorde-Straße ist kurvig und langsam. Die 190 km nach Egilsstaðir dauern mit dem Fjordweg 3,5–4 Stunden. Das ist kein Tag zum Hetzen.

Fjordweg-Stopps:

  • Fáskrúðsfjörður: ein Fischerdorf mit französischen historischen Verbindungen (französische Fischerbasis im 19. Jahrhundert). Das kleine Museum ist 30 Minuten wert.
  • Reyðarfjörður: Islands tiefster Fjord. Ein kurzer Umweg zum Fjordkopf bietet Aussichten hinauf ins Tal.

Seyðisfjörður (13:00 — 2 Stunden): 27 km östlich von Egilsstaðir über einen Gebirgspass. Die kleine Fjordstadt hat bemalte Gebäude im norwegischen Stil, eine Künstlergemeinschaft und Islands fotogenste Kirche (Bláa Kirkjan — eine blau lackierte Holzkirche am Fjord). Die Fähre nach Dänemark/Färöer-Inseln fährt von hier ab. Das Skaftfell Zentrum für Bildende Kunst ist 30 Minuten wert.

Eishöhle in der Saison (Oktober–März): Bei einem Winterbesuch ist dies der logische Tag für eine Vatnajökull-Eishöhle — von Höfn/Ostfjorden morgens an Jökulsárlón vorbeifahren, einer nachmittäglichen Eishöhlentour beitreten, dann weiter ostwärts fahren. Der Zeitplan ist eng, aber machbar.

Vatnajökull blaue Eishöhle geführte Tour — Kleingruppe, erfahrener Gletscherführer, natürlicher Eishöhleneintritt, Oktober bis März

Schlafen: Egilsstaðir — Lake Hotel Egilsstaðir (Route 1, ab 22.000 ISK) oder Gistihúsið-Gästehaus.

Tag 6: Egilsstaðir nach Akureyri (270 km, 5 Std. mit Stopps)

Abfahrt Egilsstaðir: 08:00 Uhr

Dettifoss (09:30 — 1,5 Stunden): Europas mächtigster Wasserfall nach Volumen. Umweg über Route 862 (asphaltierte Westuferstrecke). Der 2-km-Weg zu den Fällen ist flach. 500 Tonnen Wasser pro Sekunde bei Spitzenfluss. Die Fälle sind absichtlich überwältigend.

Ásbyrgi-Canyon (11:30 — 1 Stunde): Hufeisenförmiger Canyon mit senkrechten 100-m-Wänden und Birkenwaldboden. Ein 2-km-leichter Spaziergang in den Canyon.

Mývatn-See (13:00 — 2,5 Stunden): Das am zugänglichsten aktive Geothermalgebiet Islands. Wichtigste Stopps:

  • Námafjall (Hverir) Geothermalfeld: kochender Schlamm, Schwefelquellen, Fumarolen — dramatisch und riechend (Schwefel = faule Eier)
  • Hverfjall-Krater: 40-minütiger Weg um den Rand eines 1.000 Jahre alten Tephra-Rings
  • Dimmuborgir-Lavaformationen: 45-minütiger Weg durch verdrehte Lavapfeiler und Bögen

Mývatn Nature Baths (optional, 16:00 Uhr): Geothermalpool ähnlich der Blauen Lagune, aber ruhiger, günstiger (ca. 6.200 ISK / 40 €), mit besseren Aussichten. 1 Stunde im Pool genügt.

Goðafoss (17:00 — 30 Minuten): Der „Wasserfall der Götter”. Breite Hufeisenförmige Fälle am Fluss Skjálfandafljót. Die historische Bedeutung (Christentums-Annahme im Jahr 1000 n. Chr.) wird vor Ort erklärt.

Ankunft Akureyri: 18:30 Uhr.

Schlafen: Hótel Kea (zentral, ab 28.000 ISK) oder Icelandair Hotel Akureyri (am Hafen, ab 25.000 ISK).

Tag 7: Walbeobachtung in Húsavík + Akureyri

Basis: Akureyri

Húsavík liegt 90 km östlich von Akureyri (1 Stunde 10 Minuten). Die Stadt ist Islands Walbeobachtungshauptstadt — die Skjálfandi-Bucht hat eine konstant hohe Konzentration von Buckelwalen.

Húsavík Original-Walbeobachtung — 3-stündige Tour auf einem traditionellen Eichenboot, Meeresbiologe als Führer, kohlenstoffneutral, hohe Buckelwal-Erfolgsrate

Morgen: Akureyri um 09:00 Uhr verlassen, Húsavík um 10:10 Uhr erreichen. Walbeobachtungstour um 11:00 Uhr nehmen (3 Stunden, Rückkehr 14:00 Uhr). Erfolgsrate für Buckelwale im Sommer übersteigt bei den meisten Betreibern 90 %.

Húsavík-Museum (Hafnarstett 1): Das Húsavík-Walmuseum ist eine der besten naturhistorischen Institutionen Islands — vollständige Walskelette, Walbiologie, Geschichte des Walfangs in Island. 1,5 Stunden einplanen.

Rückkehr nach Akureyri: 16:30 Uhr.

Akureyri-Nachmittag und -Abendessen: Die Stadt hat die besten Restaurants außerhalb von Reykjavík. Rub23 für Sushi und Arktikfisch; Strikið für traditionelle isländische Küche mit Hafenblick; Greifinn für Budget-Pizza.

Tag 8: Akureyri nach Blönduós — Fahrtag (235 km, 3 Std.)

Abfahrt Akureyri: 09:00 Uhr

Die Fahrt westwärts von Akureyri auf Route 1 führt durch einen weniger besuchten Teil Islands, der langsames Reisen belohnt.

Glaumbær-Freilichtmuseum (bei Varmahlíð, 80 km westlich von Akureyri): einer von Islands am besten erhaltenen Torfhof-Komplexen mit intakten Einrichtungen aus dem 19. Jahrhundert. Eintritt ca. 2.500 ISK (16 €). 1 Stunde einplanen.

Vatnsdalshólar Hügel (bei der Abzweigung Húnavatnsvegur): ein Feld von Hunderten gerundeter Hügel, die durch einen massiven prähistorischen Erdrutsch vom Berg Vatnsdalsfjall entstanden. Von Route 1 aus sichtbar; kurzer Spaziergang vom Straßenrand.

Hvammstangi-Robbenkolonie (20 km nordwestlich über Route 711): Islands bester Robbenbettachtungsort bei Illugastaðir mit grauen Robben und Hafenrobben auf Felsen. Das Selasetur-Robbenmuseum im Dorf Hvammstangi behandelt Biologie und Geschichte des Robbenfangs in Island. 1,5 Stunden für den Umweg einplanen.

Ankunft Blönduós oder Sauðárkrókur: 15:00–16:00 Uhr

Schlafen: Hótel Blönduós (Stadtzentrum, ab 18.000 ISK) oder Arness Gästehaus (Sauðárkrókur, traditionelles Gästehaus, ab 16.000 ISK).

Tag 9: Westisland — Fahrt zur Snæfellsnes-Halbinsel (220 km, 3 Std.)

Abfahrt Blönduós: 08:30 Uhr

Auf Route 1 südwärts fahren, dann westwärts auf Route 54 nach Snæfellsnes.

Borgarnes (11:00 — 1 Stunde): Das Siedlungszentrum (Landnámssetrið) in Borgarnes ist Islands bestes Saga-Museum — die Ausstellungen zu Egils Saga und der Siedlungszeit sind ausgezeichnet und ohne Klischees präsentiert. Eintritt ca. 2.000 ISK (13 €).

Snæfellsnes-Halbinsel (ab 13:00 Uhr): das „Island im Miniaturformat”. Die 90 km lange Halbinsel hat Lavafelder, Meereskliffs, Fischerdörfer und den gletscherbedeckten Vulkan Snæfellsjökull an der Westspitze (der Eingang zu Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde).

Wichtige Stopps auf Snæfellsnes:

  • Kirkjufell (Nordküste bei Grundarfjörður): der meistfotografierte Berg Islands — ein spitzer Kegel, der sich im Kirkjufellsfoss-Wasserfall darunter spiegelt. Am besten im Morgen- oder Abendlicht fotografiert.
  • Arnarstapi (Südküste): Fischerdorf am Fuße des Snæfellsjökull mit dramatischen Basaltbogenformationen an der Küste
  • Djúpalónssandur-Strand (Südwestspitze): ein Strand aus polierten schwarzen Kieseln, auf dem traditionell Krafttests benutzt wurden, um die Fitness potenzieller Fischer zu bewerten. Die verrosteten Ankerketten eines britischen Trawlers, der 1948 hier scheiterte, verbleiben am Strand.

Schlafen auf Snæfellsnes: Hótel Fransiskus (Hellnar, ab 20.000 ISK — in Gehentfernung der Arnarstapi-Basaltformationen); Snæfellsjökull-Gletschergebiet-Gästehäuser bei Hellissandur oder Hotel Búðir (eines von Islands romantischsten Kleinhotels, ab 35.000–50.000 ISK / 228–326 € im Sommer).

Tag 10: Rückkehr nach Reykjavík über Snæfellsnes und Borgarfjörður (180 km, 2 Std. 30 Min.)

Abfahrt Snæfellsnes: 09:00 Uhr

Die westliche Halbinsel vervollständigen, wenn an Tag 9 nicht beendet (Djúpalónssandur, Arnarstapi-Lavabrückenweg, Snæfellsjökull-Besucherzentrum).

Via Route 54 ostwärts zurückfahren, dann Route 1 südwärts nach Reykjavík.

Ankunft Reykjavík: 13:00–14:00 Uhr

Der Nachmittag ist frei für alle Reykjavík-Punkte, die bei der Ankunft nicht abgedeckt wurden — Hallgrímskirkja-Turm, Perlan-Museum, Altes Hafenviertel.

Optional: Blaue Lagune bei der Abreise (Tag 10 Nachmittag oder Tag 11 Morgen): Die Blaue Lagune zwischen Reykjavík und Keflavík ist ein natürlicher Abreisetag-Stopp. Mindestens 2 Wochen im Voraus buchen. Comfort-Eintritt: 12.900–15.900 ISK (84–104 €).

Unterkunftskosten-Übersicht

Bei Mittelklasse-Preisen (18.000–28.000 ISK / 117–182 € pro Nacht pro Zimmer) summieren sich 9 Nächte auf ca. 162.000–252.000 ISK (1.054–1.638 €). Budgetreisende mit Campingplätzen und Gästehäusern können dies auf 5.000–12.000 ISK (33–78 €) pro Nacht reduzieren.

Kraftstoffbudget

1.600–1.800 km Gesamtstrecke bei 8 Litern pro 100 km = 128–144 Liter. Bei 240 ISK pro Liter = 30.720–34.560 ISK (200–225 €). Ca. 35.000 ISK (228 €) für Kraftstoff einplanen.

Häufig gestellte Fragen zu dieser 10-tägigen Island-Reiseroute

Reichen 10 Tage, um Island richtig zu erleben?

Zehn Tage reichen aus, um alle wichtigen Regionen zu sehen (Südküste, Ostfjorde, Nordisland, Snæfellsnes) plus die wichtigsten Aktivitäten (Gletscherwanderung, Walbeobachtung, Eishöhle in der Saison). Die Westfjorde und das Hochland im Inneren fehlen — beide erfordern zusätzliche Tage. Für die 14-Tage-Ringstraßen-Reiseroute bei Interesse an diesen Regionen.

Kann ich bei einer 10-tägigen Reise Unterkünfte spontan buchen?

Technisch ja, aber im Sommer (Juni–August) nicht empfohlen. Die Ringstraße hat begrenzte Unterkunftskapazität bei beliebten Stopps wie Vík, Höfn und Egilsstaðir. Die erste und letzte Nacht in Reykjavík weit im Voraus buchen, alle anderen Nächte mindestens 4–6 Wochen im Voraus im Sommer.

Welcher Monat ist der beste für eine 10-tägige Ringstraße?

Juni und Juli für die Mitternachtssonne, maximales Tageslicht und die meisten zugänglichen Routen. August für etwas weniger Gedränge (immer noch voll). September für Herbstfarben, beginnende Nordlichter und weniger Touristen. Oktober–März für Eishöhlen, Nordlichter und Winterlandschaft — aber Straßen erfordern mehr Vorsicht und einige Bergstrecken schließen. Für detaillierte Saisonübersicht: Beste Reisezeit für Island-Leitfaden.

Ist die Ostfjorde-Straße langsam?

Ja. 4 Stunden für den 270 km langen Abschnitt Höfn bis Egilsstaðir einplanen. Die Fjordstraße windet sich um jeden Einlass, und das Fahren erfordert Konzentration. Es ist kein Abschnitt, wo man 90 km/h halten kann. Die Belohnung ist die Qualität der Landschaft — die Ostfjorde sind die am wenigsten fotografierte und schönste Region der Ringstraße.

Können Kinder diese 10-tägige Reiseroute machen?

Ja, mit Anpassungen. Die Gletscherwanderung hat Mindestalteranforderungen (usually 8–10 Jahre, je nach Betreiber). Walbeobachtung ist für alle Altersgruppen geeignet. Die Fahrstrecken sind moderat. Die Hauptherausforderung für Familien ist die Konzentration der Fahrtage — einen Extratag für den Ostfjorde-Abschnitt hinzufügen, um die täglichen Strecken zu reduzieren. Für familienspezifische Hinweise: Island-mit-Kindern-Leitfaden.

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