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Island-Nordlicht-Saisonplaner

Sehen Sie die Polarlicht-Wahrscheinlichkeit, Dunkelheitsstunden und Planungstipps für jeden Monat. Wählen Sie einen Monat für das vollständige Bild.

Kein Polarlicht Gering Mittel Hoch Höhepunkt

Überblick über die Polarlicht-Saison

Hauptsaison (Nov.–Feb.)

Maximale Dunkelheit, höchste Polarlicht-Häufigkeit. Temperaturen -5 bis +5 °C. Buchen Sie Touren und Unterkünfte weit im Voraus. Am besten kombiniert mit Eishöhlentouren (Jan.–März) und den geothermischen Bädern.

Gute Chancen (Sept.–Okt., März)

Die Tagundnachtgleichen im September und März fallen oft mit erhöhter geomagnetischer Aktivität zusammen. Herbstlaub und Frühlingslandschaften sorgen für zusätzlichen Reiz. Die Tage sind noch angenehm.

Mitternachtssonne (Mai–Aug.)

Kein Polarlicht möglich — Island wird nicht dunkel genug. Tauschen Sie die Lichter gegen 24 Stunden Tageslicht, Wildblumen, Papageientaucher, Gletscherwanderungen und die Ringstraße in Bestform.

So maximieren Sie Ihre Polarlicht-Chancen

  • Prüfen Sie die Vorhersage: Nutzen Sie das Isländische Wetteramt (vedur.is Polarlicht-Vorhersage) — es zeigt Bewölkung UND geomagnetische Aktivität (Kp-Index). Sie brauchen beides: klaren Himmel UND Kp ≥ 3.
  • Fliehen Sie vor Lichtverschmutzung: Fahren Sie 20–30 km außerhalb von Reykjavík. Die Halbinsel Reykjanes, Þingvellir, die Richtung Selfoss und die Südküste sind beliebte Ausweichorte.
  • Seien Sie geduldig: Polarlichter sind unvorhersehbar. Viele erfolgreiche Jäger fahren 2–3 Nächte hinaus. Planen Sie mindestens 3–4 Nächte in Island ein, wenn das Polarlicht Priorität hat.
  • Erwägen Sie eine Tour: Polarlicht-Guides verfolgen die Vorhersagen in Echtzeit und fahren zu den besten Stellen. Bustouren ab Reykjavík kosten 50–90 €; private Touren sind flexibler.
  • Kameraeinstellungen: Manueller Modus, ISO 800–3200, Blende f/2,8 oder offener, Verschlusszeit 5–15 Sekunden. Verwenden Sie ein Stativ.